Aber eigentlich sind sie ganz nett!

Über Konsens und Konventionen in der Literatur

Content Notes
BDSM, toxische Beziehungen, Grenzüberschreitung, Sexismus

Über kaum ein Werk der neuesten Literaturgeschichte wurde so viel gestritten, wie über Stephenie Meyers „Twilight“-Saga. Nun soll im Sommer ein neues Buch aus ihrer Feder erscheinen, das die Geschichte um Bella und Edward noch einmal aus der Perspektive der Vampire erzählt. Eine gute Gelegenheit, um noch einmal über ein Thema zu sprechen, das sich bei „Twilight“ bis heute aufdrängt: Konsens in Beziehungen.

Was heißt Konsens?

Konsens (oft auch englisch: consent) lässt sich am besten als „informierte Einwilligung“ umschreiben. Der deutsche Begriff ist hier eher veraltet, der englische trifft den Kern der Sache besser. Konsens kann herrschen in Bezug auf Meinungen, Ideen oder Vorschläge, aber in unserem Fall soll es um Beziehungsaspekte gehen. Der Beitrag befasst sich also mit der Frage, wie gegenseitiges Einvernehmen in (romantischen) Beziehungen aussieht, wie die Literatur damit umgeht und wieso daraus Probleme entstehen.1

Konsens und Gesellschaft

Die meisten Menschen haben sich bisher vermutlich wenig Gedanken über Konsens in (romantischen) Beziehungen gemacht. Schließlich gibt es gesellschaftliche Konventionen, die vorgeben, was in Ordnung ist und was nicht. Diese Konventionen basieren oft auf sehr klassischen heteronormativen Beziehungsmodellen. Wer also eine heterosexuelle, allosexuelle2, monogame Beziehung führt, muss mit seiner Partnerperson seltener über Konsens sprechen, denn für diese Beziehungen hat unsere Gesellschaft implizite Regeln aufgestellt: Seitensprünge sind tabu, man hat regelmäßig Sex, Gewalt ist ein No-Go usw.

Weicht eine Beziehung aber von diesem Muster ab, wird Konsens zunehmend wichtiger. In offenen oder polyamoren Beziehungen muss geklärt werden, in welchem Umfang andere Beziehungen möglich sind und wie viel darüber kommuniziert wird. In asexuellen Beziehungen hat Intimität individuell auszuhandelnde Grenzen. Und in BDSM-Beziehungen muss es enge Absprachen geben, in welchem Umfang Schmerz oder Unterdrückung Teil des Sexuallebens sein sollen oder dürfen.

Gesellschaftliche Vorstellungen von Einvernehmlichkeit sind also nicht immer ausreichend, um jede Beziehungsform einzuschließen. Was für eine Beziehung gilt, muss nicht notwendigerweise auch für eine andere zählen, denn Menschen haben individuelle Vorlieben, Wünsche und Grenzen. Behalten wir diesen Gedanken im Hintergrund, während wir uns der Literatur zuwenden.

„So ist das halt in Romanen“  

Nicht nur die Gesellschaft prägt Vorstellungen einer Beziehung, auch in der Literatur gibt es Konventionen in Hinblick auf romantische Paare. Die meisten Liebesgeschichten handeln von monogamen Beziehungen, in denen die Hauptfigur ihre:n Traumpartner:in findet und ewig mit ihr:ihm glücklich wird. Häufig gilt es vorher einige Hindernisse zu überwinden und Konflikte zu bewältigen, aber am Ende steht ein Happy End oder ein tragischer Verlust.

Autor:innen und Leser:innen wissen dabei ganz genau, worauf sie sich einlassen: Ganz egal, was die Figur des Love Interests tut, es ist wahre Liebe. Wenn Edward nachts in Bellas Zimmer einsteigt und sie beim Schlafen beobachtet, ist das ein Ausdruck seiner Liebe. Wenn Christian Grey Ana sagt, dass sie ganz und gar ihm gehört, tut er das aus Liebe. Und diese Liste könnte man ewig fortsetzen. Der Love Interest verfolgt die Protagonistin zum Arbeitsplatz, um ihr nahe sein zu können: wahre Liebe. Der Protagonist verlangt vom Love Interest, den Kontakt zu bestimmten Personen abzubrechen: wahre Liebe. Der Love Interest fasst seinem Schwarm am Arbeitsplatz an den Hintern: wahre Liebe.

Kurzum: Leser:innen und Autor:innen haben ein gewisses Mindset davon, wie Liebesgeschichten funktionieren. Sie gehen davon aus, dass die beiden Partnerpersonen liebe Menschen und füreinander bestimmt sind, dass sie einander mögen und mir allem, was der andere tut, implizit einverstanden sind. Solche Mindsets werden in der Psychologie auch als „Script“ bezeichnet. Die Scripts ergeben sich zum einen aus Genre-Konventionen, zum anderen auch daraus, dass man als Autor:in (und z.T. auch als Leser:in) einen vollständigen Einblick in die Gedankenwelt beider Figuren besitzt. Ein Vorteil, den man im wahren Leben nicht hat.

Fiktion im Realitätscheck

Genau da kommen wir an den Knackpunkt. Als Leser:in oder Autor:in wissen wir, dass bestimmte Handlungen der Figuren Ausdruck ihrer Zuneigung sind und dass diese Handlungen einvernehmlich passieren. Und selbst wenn das nicht der Fall ist (Stichwort: „50 Shades of Grey“, wo Ana sehr große Vorbehalte gegenüber BDSM-Praktiken hat) wissen wir, dass die Person ihre Meinung später ändern wird und alles wieder gut ist.

Im wahren Leben haben wir diese Gewissheit nicht. Wenn uns nachts jemand auf dunkler Straße verfolgt, wenn jemand unser Handy ausspäht, wenn eine Partnerperson uns ungefragt vorschreibt, was wir anziehen sollen, oder uns sexuelle Praktiken aufnötigt, die wir nicht mögen, ist das nur eines: übergriffig. Von Romantik keine Spur. Denn im wahren Leben haben wir keinen Scanner, der uns sagt, welche Absichten die andere Person hat, ob sie uns mag, ob sie uns verletzen wird oder beides.

Genau aus diesem Spannungsfeld heraus entstehen in Liebesromanen immer wieder problematische Konstellationen, die häufig nicht hinterfragt werden. So manches, was in Literatur als „romantisch“ gelabelt wird, grenzt im wahren Leben an emotionalen oder sogar körperlichen Missbrauch. Und dabei kann ja auch eine Romanfigur nichts über die Absichten ihres Gegenübers wissen, genau wie wir im wahren Leben. Das Autor:innenwissen und das Wissen über romantische Konventionen überlagert in solchen Fällen das Wissen der Figur.

Aber das ist doch nur Fiktion?

Natürlich besteht immer eine gewisse Abstraktion zwischen Realität und Literatur. Diese Abstraktion kann aber verschwimmen. Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass Leser:innen Einstellungen adaptieren, die ihnen literarische Texte vermitteln. Das gilt für positive Einstellungen genauso wie für negative (s. dazu auch meinen Artikel über Rape Fiction oder Politische Dimensionen der Phantastik). Davon auszugehen, dass fiktionale Texte keinen Einfluss auf Leser:innen haben, ist fatal, denn das Gegenteil ist der Fall. Unsere Geschichten erzählen Botschaften, und die Art dieser Botschaften können wir zu einem gewissen Grad steuern.

Gerade in Hinblick auf Twilight und die überwiegend sehr junge Zielgruppe der Bücher haben Sozialarbeiter:innen vermehrt dazu aufgerufen, die in den Romanen dargestellten Beziehungsmuster mit den Jugendlichen zu diskutieren. Es bestand die Sorge, dass sich vor allem jugendliche Leserinnen mit Bella identifizieren und dadurch die problematischen Aspekte ihrer Beziehungen nicht erkennen würden. Auch im Fall von „50 Shades of Grey“ gab es gerade aus der BDSM-Szene viel Kritik an der Art und Weise, wie die Buchreihe mit dem Thema Konsens umgeht und wie sexuelle Spielarten mit realer Unterdrückung und toxischen Beziehungsaspekten vermischt werden.

Zauberwort: Konsens!

Problematische und romantische Verhaltensweisen können in der Literatur also oft nicht sinnvoll getrennt werden. Ein Grund dafür ist, dass Einvernehmlichkeit und die Kommunikation darum oft ausgeklammert werden. Ich habe keine klare Antwort, warum das so ist, aber ein paar Vermutungen.

Autor:innen kennen die Konventionen ihres Genres und gehen davon aus, dass Leser:innen sie auch kennen. Also wird der Zwischenschritt aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit ausgeklammert. Solange Leser:innen annehmen, dass alles, was geschieht, aus Liebe oder Zuneigung passiert, müssen sie die Handlungen der Protagonist:innen nicht umfassend hinterfragen und nehmen problematische Verhaltensweisen weniger wahr. Das ist solange okay, bis Leser:innen auch im realen Leben mit demselben Verhalten konfrontiert werden.

Plötzlich gibt es nämlich keine Möglichkeit mehr zu wissen, ob die Traumfrau einverstanden ist, wenn sie nachts von ihrem Schwarm verfolgt wird. Oder ob der Satz „du gehörst mir für immer“ romantisch oder sehr verstörend ist.3 Im Gegenteil: Je häufiger bestimmte Verhaltensweisen in Geschichten als romantisch gelabelt werden, desto höher die Gefahr, dass Leser:innen deren Problematik im echten Leben verkennen und damit Opfern von Partnergewalt realen Schaden zufügen. Und sei es nur, weil sie nicht begreifen können, warum gewisse Gesten nicht von allen als romantisch wahrgenommen werden. Oder wo der Unterschied zwischen einer erotischen Fantasie und der Realität liegt. Die Fantasie darf alles, denn sie unterliegt immer der eigenen Kontrolle, doch als Autor:innen geben wir diese Kontrolle ab, wenn wir eine Geschichte Leser:innen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Konsens ist sexy

Ein zweiter Grund könnte sein, dass Diskussionen über Konsens und Einvernehmlichkeit oft als langweilig, unerotisch oder überflüssig wahrgenommen werden. Ist doch viel schöner, wenn die Figuren gleich richtig zur Sache gehen, statt ewig drüber zu quatschen, was sie jetzt tun wollen und was nicht. Also streicht man den unnötigen Fluff, denn, wir wissen ja, die Figuren sind alle total nett und lieb und würden einander nie wehtun.

Ich bin hier mal ganz frech und behaupte: Das ist Faulheit, liebe Kolleg:innen 😉. Jede Szene kann anregend und erotisch sein, wenn man daran arbeitet. Sicher erfordert es Fingerspitzengefühl und ein gewisses Knowhow, aber das sollte uns eine authentische Szene definitiv wert sein.

Natürlich wollen sich unsere Figuren nicht ernsthaft verletzen (falls doch – anderes Thema!), aber woher sollen sie die Grenzen ihrer Partnerperson kennen? Woher sollen sie wissen, was diese mag und was nicht? Können sie Gedanken lesen? Wenn nicht – reden hilft.

Widerspruch ist sexy

Möglicherweise empfinden manche Autor:innen Konflikte zwischen Partnerpersonen auch als unangenehm. Insbesondere, wenn diese darauf abzielen, das Verhalten des anderen zu kritisieren oder zu widersprechen. Dabei können solche Konflikte eine Beziehung sogar bereichern. Fehler passieren, sie sind menschlich, und gerade wenn zu wenig über Einvernehmen gesprochen wurde, sind sie vorprogrammiert.

Viele romantische Subgenres greifen Machtstrukturen auf und erzählen Geschichten von erfolgreichen, vermögenden Männern und ihrer unschuldigen Cinderella 4. Gerade in solchen Konstellationen ist ein gemeinsamer Konsens und die Möglichkeit, auf Augenhöhe zu widersprechen und zu diskutieren, essentiell, wenn man nicht in toxische Klischees abrutschen will.

Spiel vs. Realität

Konsens sollte also nicht nur als Selbstverständlichkeit nebenher laufen, sondern verdient mehr Screentime, als sie in der Literatur (und in Filmen/Serien) häufig bekommt. Das gilt nicht nur, aber im Besonderen, für Beziehungen, die nicht dem heteronormativen, monogamen Default entsprechen bzw. in denen BDSM oder anderen Kinks ausgelebt werden.

BDSM ist eine Spielart, und jedes Spiel funktioniert nur mit klaren Regeln. Diese Regeln können auch beinhalten, dass Partnerpersonen ihre Rollen außerhalb des Schlafzimmers beibehalten, das muss aber nicht so sein. Unabhängig davon ist Kommunikation ein unverzichtbares Instrument, das auch in der Literatur nicht einfach weggelassen werden sollte. Denn fehlt dieser essentielle Bestandteil, wird aus Spiel sehr schnell Ernst. Und dann ist nichts mehr daran romantisch.

Toolkit

Für den Abschluss habe ich ein paar Vorschläge zusammengetragen, die dabei helfen können, ambivalente Situationen in Beziehungen besser zu definieren und eine klare Grenze zwischen romantischen Gesten und Übergriffigkeit zu ziehen. Es ist nur natürlich ein Angebot und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Lover oder Creep?

Vor einer Weile habe ich mal dieses Quiz hier angelegt. Es beinhaltet 10 Szenen aus Thrillern oder Romance-Romanen und ihr dürft raten, was von beidem es ist. Das war natürlich als Gag gedacht, lässt sich aber tatsächlich aufs Schreiben übertragen. Wenn ihr eine romantische Szene konzipiert, fragt euch einmal: Könnte diese Szene so auch in einem Psychothriller vorkommen? Wäre sie dann romantisch? Und wenn nicht, was unterscheidet sie von eurer? Wenn „nichts“ eure Antwort ist – denkt noch einmal gut über die Szene nach.


Widerspruch zwecklos

Stellen wir uns vor, eure Hauptfigur überrascht ihre:n Love Interest mit einer besonders tollen Geste und bringt ihr:ihm ein romantisches Geschenk an den Arbeitsplatz. Total süß! Oder?

Was, wenn sich die Person nicht wohl damit fühlt, am Arbeitsplatz angesprochen zu werden? Was, wenn sie findet, dass ihr Beziehungsleben ihre Kolleg:innen gar nichts angeht? Wenn die Beziehung ein ungewolltes Outing mit sich bringt? Oder was, wenn sie die Hauptfigur gar nicht mag und eigentlich ziemlich nervig findet? Dann wird eine romantische Geste sehr schnell zu einem Fiasko.

Diesem Problem könnt ihr entgegenwirken. Wenn es keine klare Verständigung zwischen euren Figuren gab, stellt euch die Frage: Haben die Figuren jederzeit die Chance, zu widersprechen, abzulehnen oder die Situation zu verlassen? Lässt die Partnerperson ihnen den nötigen Raum dafür? Gibt es äußere Umstände, die es der Person schwer machen, zu widersprechen, oder würde sie negative Folgen in Kauf nehmen (Stichwort: öffentlicher Heiratsantrag, Kontakt im Job etc.)? Je mehr Raum eure Figur hat, um ihre Bedürfnisse zu artikulieren, desto weniger problematisch wird die folgende Szene.


Reden ist Gold

Lasst eure Protagonist:innen miteinander reden! Was erwarten sie sich von einer Beziehung? Was stört sie? Welche Wünsche haben sie? Was mögen sie gar nicht? Was gefällt ihnen? Es können wundervolle Gespräche und sehr intensive Szenen aus solchen Unterhaltungen erwachsen. Egal, ob es dabei um sexuelle Inhalte oder um Aspekte der Beziehungsgestaltung geht.


Sprache ist mächtig

Überprüft einmal selbst, wie häufig ihr – unbeabsichtigt – in die Falle tappt, Konsens oder Gleichberechtigung in Beziehungen durch sprachliche Mittel zu unterminieren. Wird ein „Nein“ eurer Figur ignoriert? Wird die Beziehung über Besitzansprüche definiert („du gehörst mir“, „sie ist mein Mädchen“, „ich gehöre ganz ihm“ etc.)? Nutzt ihr bei romantischer Interaktion Adjektive wie „widerwillig“ oder „verängstigt“ oder Begriffe, die mit Objektifizierung zu tun haben?

Auch hier gilt: Setzt ihr die Begriffe reflektiert und in voller Absicht ein – z.B. im Kontext einer BDSM-Session –, ist es gar kein Problem. Aber allzu oft verwenden wir sie, ohne uns der Tragweite dessen bewusst zu sein und ohne sie in den Kontext einzuordnen 5

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Take-home message

Zusammengefasst lässt sich also sagen: Leser:innen und Autor:innen haben ein gewisses Mindset in Bezug auf romantische Geschichten. Dieses Mindset führt aber oft dazu, dass sich Figuren auf eine Art und Weise verhalten, die im realen Leben als übergriffig wahrgenommen würde.

Um eine klare Grenze zwischen romantischen und übergriffigen Gesten zu ziehen, ist es hilfreich, der Kommunikation zwischen den Figuren und dem Thema Einvernehmlichkeit mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Konsens kann sexy sein und sollte nicht nur als Selbstverständlichkeit hingenommen, sondern aktiv thematisiert werden. Im wahren Leben genau wie in der Literatur.

Ein großes Dankeschön geht an Susanne Pavlovic, deren Workshop auf der LBM 2019 diesen Text maßgeblich geprägt hat. Vielen Dank auch an Jasmin Neitzel, die den Beitrag als Sensitivity Reader testgelesen hat.

Weiterführende Links zum Thema

Amalia Zeichnerin: Konsens ist sexy

Susanne Pavlovic: Toxische Beziehungsmuster in Young Adult Romanen

Der nerdige Trashtalk: Erotik im Rollenspiel und LARP (auch zum Thema Consent)

Elea Brandt: Die Problematik von Rape Ficition

Alpakawolken: Dark Romances, Bad Boys und toxische Beziehungen

Nerd ist ihr Hobby: verschiedene Episoden zu Sicherheit im Spiel, Polyamorie und BDSM

Nhi Le: The Female Gaze, Folge 3 – Stalking ist nicht romantisch


1 Vieles von dem, was ich hier beschreibe, gilt auch für Beziehungen jenseits des romantischen Spektrums (Familie, Freunde etc.). Der Fokus wird aber auf romantischen Beziehungen liegen.

2 allosexuell = Person verspürt sexuelle Anziehung (Gegenpol: asexuell)

3 Funfact: „Every breath you take“ von The Police wird gerne auf Hochzeiten gespielt, wegen des emotionalen Refrains: „Every breath you take, every move you make, every bond you break, every step you take, I’ll be watching you.“ In Wahrheit geht es in dem Song aber nicht um ewige Liebe, sondern um einen krankhaft eifersüchtigen Stalker

4 Dasselbe Motiv existiert auch in Romanen mit gleichgeschlechtlichen Beziehungspartnern (v.a. m/m), es ist also nicht auf m/f-Beziehungen beschränkt. Seit „50 shades“ ist es hier aber besonders häufig anzutreffen.

5 Ihr wisst gar nicht, wie oft ich solche Fomulierungen aus meinen als gleichberechtigt gesetzten Beziehungen schon rausgestrichen habe … Und sicherlich hab ich nicht alle dabei gefunden.

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