Fantastisch Politisch

Phantastik ist purer Eskapismus, so lautete lange die vorherrschende Meinung. Entwicklungen auf dem internationalen Buchmarkt zeigen allerdings: Phantastik ist mitnichten unpolitisch, sondern ein Spiegel der Gesellschaft, in der wir uns bewegen oder in naher Zukunft bewegen könnten. Warum es meiner Einschätzung nach unabdingbar ist, auch in der Phantastik in politischen Dimensionen zu denken, erkläre ich…Continue reading Fantastisch Politisch

Warnhinweis "Caution"

Mythbusting: Triggerwarnungen in Büchern

Sind Trigger- oder Inhaltswarnungen in Büchern hilfreich? Nützlich? Schädlich? Viele Blogger*innen und Kolleg*innen aus der Buchbranche haben sich dazu bereits Gedanken gemacht. Trotzdem hatte ich das Bedürfnis, das Thema noch einmal aufzurollen und von einer etwas wissenschaftlicheren Perspektive zu betrachten. Immerhin bin ich Psychologin und Sozialwissenschaftlerin, da war es mir wichtig, auch auf dieser Ebene argumentieren zu können.

Die Erinnerung ist eine Pflicht gegenüber den Toten

Diese Reportage veröffentlichte ich 2006 in der Schülerzeitung meines Gymnasiums, sie wurde damals vom Stern als beste Reportage mit dem Preis „Medien mit Mut“ ausgezeichnet. Inhaltlich und sprachlich habe ich nichts daran verändert, ich wollte sie so belassen, wie sie mein 16-jähriges Ich damals verfasst hat.. 133716. Für uns ist es nicht mehr, als eine…Continue reading Die Erinnerung ist eine Pflicht gegenüber den Toten

Maske, Handschellen und Rosen

Guilty Pleasure oder Gesellschaftsproblem?

Über die Romantisierung von Missbrauchsbeziehungen in der Literatur (Rape Fiction) und die Probleme dahinter Ich gebe zu, die Debatte um „Rape Fiction“ ist nicht neu. Seit dem Erfolg von „50 shades of Grey“ diskutiert die Internet-Community immer wieder über die Repräsentation von sexueller Gewalt, Machtmissbrauch und Sexismus in Romanen. Vor allem in solchen, die als…Continue reading Guilty Pleasure oder Gesellschaftsproblem?

Von Hybridautoren und dem Sterben der Midlist

Impressionen vom #Litcamp17 Was waren das noch für schöne Zeiten, als die Klischee-Schubladen noch klar definiert waren! Es gab die arroganten (Groß-)Verlagsautoren, die hochwertige Literatur schrieben, erfolgreich waren und Buchläden füllten. Und dann gab es die Self-Publisher, die selbstverliebten Traumtänzer, die kein Verlag haben wollte. Zum Glück sind diese Vorurteile – auch dank der Verbreitung…Continue reading Von Hybridautoren und dem Sterben der Midlist