Projektplanung: Wie geht es weiter mit „Mutterschoß“?

Ihr Lieben, in diesem Beitrag möchte ich euch auf den neusten Stand bringen, was das nächste große Romanprojekt aus meiner Feder betrifft, nämlich „Mutterschoß“. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, hat es ein paar Änderungen und Anpassungen gegeben. Diese könnt ihr hier nachlesen.

Verlagsbranche im Umbruch

Eigentlich war die Veröffentlichung von „Mutterschoß“ – dem Nachfolger meines Grimdark-Thrillers „Opfermond“ – schon für 2019 geplant, doch dann kam einiges dazwischen. Die KNV-Pleite hat die Verlagswelt massiv erschüttert und dazu geführt, dass die Zusammenarbeit mit dem Mantikore Verlag leider nicht weitergehen konnte. Das hat beide Seiten sehr traurig gestimmt. Aber manchmal ist eben höhere Gewalt im Spiel.

Zum Glück habe ich mit dem Chaospony Verlag neue Partnerinnen für die Zusammenarbeit gefunden. „Mutterschoß“ hat ihnen sehr gut gefallen und so wanderte das Manuskript im Frühjahr 2019 von Mantikore zu den Chaosponys. Ursprünglich hatten wir Winter 2019/20 als Veröffentlichungsdatum angepeilt, um die LBM 2020 zur Präsentation des neuen Buches nutzen zu können. Aus der LBM wurde schließlich aufgrund einiger Engpässe im Terminplan die „Buchmesse Saar“ im Juni 2020.

Alles neu macht Corona

Nun, und jetzt kam Corona. Ob die Buchmesse Saar im Juni stattfinden wird, ist im Moment noch schwer abzusehen. Auch die Lieferung von Printbüchern ist durch die Schließung von Buchläden und die Überlastung des Onlineversands schwierig geworden. Ganz abgesehen davon haben natürlich auch Verlegerinnen und Lektorinnen in der aktuellen Krise genug Fronten, an denen sie kämpfen müssen. Kurzum: eine komplikationsfreie Veröffentlichung im Juni wurde zunehmend unwahrscheinlicher.

Aus dem Grund haben wir uns gemeinsam entschieden, die Veröffentlichung von „Mutterschoß“ fürs Erste in den Herbst 2020 zu verschieben oder – falls nicht anders möglich – auf Frühjahr 2021. „Mutterschoß“ ist mir unglaublich wichtig. Ich verbinde sehr viel mit diesem Roman und ich möchte, dass er den Raum bekommt, den er verdient. Zum Glück sieht das der Verlag und meine Lektorin ebenso. Vor einigen Tagen habe ich das lektorierte Manuskript von ihr zurück bekommen und ich freue mich schon riesig, dran zu arbeiten.

Zusammenhalten in Krisenzeiten

Ich hoffe, als Leser*innen haltet ihr mir trotzdem weiter die Treue, auch wenn es aktuell erst einmal nichts Neues von mir gibt. Zumindest nicht in Romanform. Für alle Opfermond-Fans wird es demnächst aber eine Kurzgeschichte aus Ghor-el-Chras in einer Anthologie zu lesen geben, da informiere ich euch aber noch gesondert, wenn es soweit ist.

Bis dahin könnt ihr euch die Zeit ja einfach beim #bücherhamstern vertreiben und bei den Kolleg*innen stöbern gehen, die jetzt ganz dringend eure Unterstützung brauchen. Auch meine Bücher könnt ihr immer noch problemlos über die Verlagsshops beziehen.

Passt gut auf euch auf, bleibt gesund und wir lesen uns bald wieder!

Leseprobe & Pitch zu „Mutterschoß“

Banner zu "Opfermond" von Elea Brandt, Cover mit einem goldenen Skarabäus und Schriftzug "In Ghor-el-Chras gibt es nur einen Gott: den Blutigen"
Mehr darüber erfahren? Klick aufs Banner.

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